Einsames Neufundland
Natürliche Wildnis, Eisberge und Buckelwale
Diese individuelle Selbstfahrer-Rundreise fokussiert sich auf die unberührte Natur und die raue Schönheit Neufundlands. Die fast menschenleere Insel vor Kanadas Ostküste ist kein Ziel für Massentourismus. Wer Einsamkeit und Wildnis sucht, kommt daher bei dieser Reise auf seine Kosten. Die Neufundland Reise beginnt im äußersten Osten Kanadas auf der Halbinsel Avalon. Neben Walen kann man hier von Mai bis Juli – und mit ein bisschen Glück vielleicht sogar bis in den August – auch Eisberge vorbeiziehen sehen. Von dort aus folgen Sie der zerklüfteten Küste zur Bonavista Peninsula, wo Sie Papageientaucher aus nächster Nähe beobachten können. Ein weiteres Highlight auf der Strecke ist der Gros Morne Nationalpark, ein UNESCO-Weltnaturerbe mit stillen Fjorden und einer einzigartigen geologischen Landschaft. Die Route führt Sie schließlich bis zur Nordspitze der Insel, wo Sie in L'Anse aux Meadows auf die Spuren der Wikinger stoßen
Dieser Routenvorschlag dient zur Inspiration. Unsere Reiseprofis können die Dauer und den Verlauf auf Ihre persönlichen Wünsche und Ihren Zeitplan abstimmen.
Mit Umfulana entdecken Sie Neufundland individuell und sorgenfrei:
zzgl. Flug
Info zum Preis
Dieser Preis wurde beispielhaft für eine Reise im Juni berechnet. Je nach Reisezeit sowie in Abhängigkeit zum Buchungszeitpunkt verändert sich der Preis. Wir achten bei Auswahl der Zimmer auf eine komfortable Zimmergröße sowie angenehme Lage und guten Ausblick.
9.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr
Reiseverlauf
Diese Rundreise wurde von unserer Expertin Brinka Hellack entworfen. Bei Bedarf stimmen wir den Reiseverlauf individuell auf Ihre Wünsche ab.
- Eisberge und Wale vor den Küsten Neufundlands beobachten
- Wikingergeschichten zum Leben erwecken lassen
- Wandertouren durch den Gros-Morne-Nationalpark
St. John's
Anmietstation: St. John's Flughafen (Desk at Airport)
Hyundai Venue SUV o.ä.
Eigenschaften: 4 Türen, Klimaanlage, Automatikgetriebe
Geeignet für: 4 Erwachsene, 2 große Koffer
Tarif (All-in/AD-FP):
- ohne Selbstbeteiligung
- Mindestens 1 Zusatzfahrer inklusive
- Tankregelung: 1. Tank im Mietpreis inklusive. Das Fahrzeug kann mit leerem Tank zurückgegeben werden, ohne dass zusätzliche Kosten anfallen
- Kaution: 400,00 CAD per Kreditkarte
St. John's
Bunte Holzhäuser und historische Hafenatmosphäre
St. John’s liegt an der Ostküste der Avalon-Halbinsel und ist als Hauptstadt von Neufundland und Labrador zugleich die östlichste Stadt Nordamerikas. In der Metropole mit rund 110.000 Einwohnern beginnt der Trans Canada Highway, der nach 7.800 Kilometern im pazifischen Vancouver endet. Als eine der ältesten europäischen Siedlungen blickt die Stadt auf eine lange Geschichte zurück. Nach der Entdeckung durch John Cabot wurde der eisfreie Naturhafen früh von Fischern genutzt und 1583 für die englische Krone beansprucht. Das Zentrum um die lebhafte George Street und die fast 400 Jahre alte Water Street zählt zu den ältesten Stadtzonen des Kontinents. Das Stadtbild wird von steilen Straßen und den bunten Holzhäusern der „Jellybean Row“ geprägt. Über der Hafeneinfahrt thront der Signal Hill. Er bietet einen großartigen Ausblick und markiert einen historischen Meilenstein: 1901 empfing Guglielmo Marconi hier das erste transatlantische Funksignal.
Aufenthalt
Das B&B befindet sich in einer ruhigen Wohnstraße und dennoch im Herzen der Innenstadt von St. John's, wenige Gehminuten von Cafés, Restaurants, Bars und vielen der landschaftlichen und historischen Attraktionen entfernt. Eldon und Mark, die Gastgeber, sind beide ausgebildete Musiker und in Neufundland geboren und aufgewachsen. Sie haben in dem renovierten historischen Haus, das ein schönes Beispiel für die Architektur des Second Empire der 1890er Jahre ist, eine stilvolle Unterkunft geschaffen. Alle Räume sind mit klassischen Möbeln in einem eleganten Stil gestaltet, die fünf Gästezimmer besitzen einen jeweils einzigartigen Charakter; trotz moderner Annehmlichkeiten ist der viktorianische Charme des Hauses bewahrt worden. Neben der Musik verbindet Eldon und Mark auch ihre Liebe zu Reisen, Menschen, Kultur und Essen – letzteres war der Grund dafür, dass sie sowohl eine eigene Bäckerei als auch ein Café eröffnet haben. Morgens servieren die beiden ihren Gästen das Frühstück im Esszimmer, das an ein gemütliches Wohnzimmer mit Kamin angrenzt. Zudem steht allen Gästen eine Gemeinschaftsküche im zweiten Obergeschoss zur Verfügung, in der es Tee, Kaffee, einen kleinen Kühlschrank und einen Toaster gibt und frisches Gebäck und Obst bereitstehen.
Bei der 3-stündigen begleiteten Kajaktour hat man die Gelegenheit, die Meereshöhlen an der felsigen Küste der Conception Bay, die manchmal als der „Jurassic Park“ von Neufundland bezeichnet werden, aus nächster Nähe zu erleben. Der Transport dorthin erfolgt mit einem RIB-Motorboot. Dann paddelt man – je nach Können und Gruppengröße – in einem Einer- oder Zweierkajak an der Küste entlang und erforscht diverse Höhlen.
Alle Sicherheitsausrüstungen werden gestellt. Mitzubringen sind: Unterziehkleidung (evtl. mehrere Schichten), Regenkleidung sowie eine warme Mütze und Handschuhe, eine Sonnenbrille und Sonnencreme, zusätzliche Kleidung zum Wechseln und ein Handtuch. Alle anderen Gegenstände sollten entweder im Fahrzeug gelassen oder im Büro des Anbieters eingeschlossen werden.
Sehenswertes
Irish Loop
Spektakuläre Küstenstraße und irisches Erbe
Der Irish Loop ist eine malerische Küstenstraße im Südosten der Avalon-Halbinsel in der kanadischen Provinz Neufundland und Labrador. Die etwas über 300 Kilometer lange Route verbindet zahlreiche Küstengemeinden und bietet weite Ausblicke auf den rauen Atlantik. Seinen Namen verdankt der Irish Loop der starken irischen Prägung der Region: Ab dem späten 17. Jahrhundert siedelten sich hier viele irische Fischer und Einwanderer an. Ihr kulturelles Erbe ist in den Traditionen der lokalen Bevölkerung bis heute lebendig. Entlang der Strecke finden sich zudem bedeutende historische Stätten, wie etwa die Ausgrabungen der Kolonie Avalon in Ferryland, die auf das frühe 17. Jahrhundert zurückgehen, der Mistaken Point, der Leuchtturm von Ferryland und die La-Manche-Hängebrücke. Neben der reichen Geschichte ist der Irish Loop vor allem für seine beeindruckende Natur berühmt. Die zerklüftete Küstenlinie bietet ideale Bedingungen, um im Frühjahr und Sommer majestätische Eisberge, unzählige Seevögel und vorbeiziehende Wale zu beobachten.
Signal Hill und Cabot Tower
Wo Militär- und Kommunikationsgeschichte geschrieben wurde
Der Signal Hill, früher Schauplatz militärischer Schlachten und technischer Errungenschaften, ist heute ein Wahrzeichen von St. John's. Von hier aus wurden die Schiffe überwacht, die den Hafen ansteuerten: Auf dem Hügel gehisste Flaggen gaben den Einwohnern die Namen der ankommenden Schiffe bekannt. Während des Siebenjährigen Krieges wurde St. John's von französischen Truppen erobert. Nach der Schlacht am Signal Hill, als englische Soldaten den Hügel erklommen und die französischen Infanteristen angriffen, zogen sich die Franzosen schließlich zurück. Im Jahr 1897 wurde der Cabot Tower in Auftrag gegeben, um den 400. Jahrestag der Entdeckung Neufundlands durch John Cabot und das diamantene Thronjubiläum von Königin Victoria zu feiern. 1901 stand der Signal Hill erneut im Fokus – Guglielmo Marconi empfing mit einer Antenne das erste transatlantische Funksignal und schrieb damit Kommunikationsgeschichte.
Im Besucherzentrum erhält man detaillierte Informationen über den Ort, im Heritage Shop eine große Auswahl an Geschenken, Kunsthandwerk, Musik und Büchern.
Vom Signal Hill hat man einen schönen Blick auf St. John's und die zerklüftete Küste der Avalon-Halbinsel.
Cape Spear
Östlichster Punkt Nordamerikas
Vom Parkplatz aus gelangt man über ein kurzes Stück Straße zum Beginn des Rundwegs. Über gut begehbare Wege gelangt man zur Küste und u. a. zum östlichsten Punkt von Nordamerika, dem Cape Spear, wo sich der 1836 erbaute, zweitälteste Leuchtturm Neufundlands – Cape Spear Lighthouse – befindet. Dieser ist eine National Historic Site und ein Symbol für die Geschichte der Seefahrt in Neufundland und Labrador. Der Leuchtturm, der sich in der Mitte des Leuchtturmwärterhauses erhebt, war bis 1955 in Betrieb und bietet einen Einblick in das Leben der Leuchtturmwärter und ihrer Familien im 19. Jahrhundert.
(hin und zurück: 2,39 Kilometer, 00:48 Stunden, auf und ab: 50 m)
Bonavista Peninsula
Strandbuchten und historische Fischerdörfer
Auf der bekanntesten Halbinsel Neufundlands findet man zwischen Felsenküsten immer wieder schöne Strandbuchten und historische Fischerdörfer, darunter beispielsweise auch die Outports. Die zum Teil winzigen Siedlungen, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert von Fischern und Walfängern bewohnt waren, haben seit dem Kabeljaufangverbot einen Großteil ihrer Einwohner verloren. In Bonavista, dem bedeutendsten, wenn auch etwas tristen Hafen der Halbinsel liegt ein Nachbau der Mattea, jenes Schiffs, auf dem der Entdecker John Cabot unterwegs war. Trinity ist eine charmante Kleinstadt mit vielen historischen Gebäuden aus dem 17. und 18. Jahrhundert, als hier ein Hauptumschlagplatz für den Salzfischhandel war.
Aufenthalt
Das Inn liegt in einer ruhigen Wohngegend wenige Minuten vom Stadtzentrum Bonavistas entfernt und in Gehweite zum Hafen, zu Geschäften, Museen und Restaurants. Die Zimmer und Suiten verteilen sich auf vier restaurierte historische Gebäude aus dem späten 19. Jahrhundert. Eines davon ist ein Haus aus dem Jahr 1887 im Stil des Second Empire, zwei weitere sind ehemalige Scheunen. Alle Zimmer und Suiten sind individuell und stilvoll eingerichtet und mit Holzböden ausgestattet. Morgens wird ein Korb mit Frühstückszutaten zu den Zimmern gebracht.
Sehenswertes
Elliston Puffin Viewing Site
Papageientaucher aus nächster Nähe
Papageientaucher (englisch: Puffin) sind etwa so groß wie Haustauben. Man erkennt sie an ihrem dreieckigen Schnabel, der extrem hoch und schmal ist. Sie brüten vorwiegend auf Klippen. Obwohl sie im Küstenbereich des Nordatlantiks überall verbreitet sind, gelten sie wegen der rückläufigen Population seit 2015 als gefährdet. Nirgendwo kann man die Tiere besser beobachten als am Elliston Puffin Viewing Site. Papageientaucher fliegen dort über ihre Beobachter hinweg und landen oft nur wenige Meter entfernt auf den Klippen.
Twillingate
Iceberg Capital of the World
Der Fischerort geht auf französische Siedler zurück, die ihn nach einer bretonischen Inselgruppe „Toulinguet“ nannten. Nach dem Kabeljau-Moratorium hat die Fischerei an Bedeutung verloren. Dafür zieht der Ort zwischen Mai und Mitte Juli als „Iceberg Capital of the World“ viele Schaulustige an – wobei er sich diesen Titel mit Ilulissat auf Grönland teilt. Das späte Frühjahr und der Frühsommer sind die besten Jahreszeiten zum Eisberge-Sehen. Oft treiben sie bis in den Hafen hinein. Wenige Kilometer nördlich der Stadt steht das Long Point Lighthouse von 1876, wo man einen tollen Blick über die Küste und die dahinter treibenden Eisberge hat.
Aufenthalt
Die historische Residenz aus dem 19. Jahrhundert diente einst als Ruhesitz eines Kapitäns, der auch im Alter den täglichen Blick auf das Meer brauchte. Neben dem Leuchtturm der Hart's Cove Bay fand er einen idealen Ort, von wo er bis zum Twillingate Harbour schauen konnte. Heute ist sein Wohnsitz ein kleines Gästehaus mit viktorianischem Charme, das ideal ist für die Erkundung von Twillingate. Walbeobachtung, Eisbergtouren und Kajakfahrten werden vermittelt. Geschäfte und Restaurants sind wenige Minuten entfernt.
Sehenswertes
Sansome's Seafood Restaurant
Hummergerichte mit toller Aussicht
Der Hummer aus den kalten, sauberen Buchten der Nordostküste Neufundlands gilt in Kanada als der unbestrittene König des Meeres. Das Restaurant bietet köstlichste Hummergerichte. Nach der Bestellung kann man noch einen Spaziergang in der frischen Luft machen, während der Hummer zubereitet wird. Highlight des Restaurants ist die Terrasse mit ihrem atemberaubenden Blick. Manchmal sieht man beim Essen Wale und Eisberge.
Grand Falls/Windsor
Größte Lachstreppe Nordamerikas
Die Doppelstadt liegt zu beiden Seiten des Exploits River, des mit knapp 350 Kilometern längsten Flusses von Neufundland. Anfang des 20. Jahrhunderts gründete ein englischer Presse-Tycoon die Stadt, um den Papiernachschub zu sichern. An den Grand Falls befindet sich die größte Fischtreppe Nordamerikas, wo von Juni bis Oktober Lachse zu ihren Laichgründen hinaufspringen. Das Atlantic Salmonid Interpretation Centre informiert über ihren Lebenszyklus zwischen Süß- und Salzwasser. In dem reizvollen Tal an den Ufern des Flusses leben Karibus und Elche .
Aufenthalt
Das mehrfach ausgezeichnete Landhaus mit zwölf individuell eingerichteten Gästezimmern liegt in der Nähe des Stadtzentrums von Grand Falls-Windsor. Hier findet man eine große Auswahl an Restaurants und Geschäften. Die großzügige Lounge mit Bibliothek und Kamin ist ein gemütlicher Ort, an dem sich Gäste und Gastgeber begegnen können. Große Betten, ein Whirlpool und ein gesundes Frühstück tragen zum Wohlbefinden aller bei.
Sehenswertes
Corduroy Brook Nature Trail
Wanderwege durch abwechslungsreiche Landschaft
Der Corduroy Brook Nature Trail in Grand Falls-Windsor wurde entlang des gleichnamigen Bachs angelegt. Rund 20 Kilometer beschilderte Naturpfade mit Brücken, Stegen und Aussichtsplattformen führen durch hauptsächlich flaches Gelände. Entlang des Weges sind viele Schleifen eingebaut, die Besuchern die Möglichkeit geben, die Länge ihres Spaziergangs selbst zu bestimmen. Zwischendurch gibt es Spielplätze sowie Rast- und Zeltplätze. Die Landschaft ist abwechslungsreich und umfasst trockene und feuchte Sümpfe, Bäche, Teiche, Wälder und offene Flächen. Im Jahr 2017 wurde das Naturzentrum eröffnet, das sich am Ausgangspunkt einer der Wanderwege befindet und von Juni bis September über Flora und Fauna des Gebiets informiert.
Botwood
Wo die ersten Transatlantik-Flüge starteten
Von 1937 bis 1945 nutzten sowohl Pan Am als auch die British Overseas Airways Corporation Botwood als Terminal für ihre Atlantiküberquerungen. Am 27. Juni 1939 startete der Yankee Clipper Botwood zum ersten transatlantischen Passagierflug von Botwood nach Foynes in Irland. Danach baute die Royal Canadian Air Force Botwood zu einer Basis für Wasserflugzeuge um. Während des Krieges wohnten im Ort etwa 10.000 kanadische und britische Militärangehörige. Der bedeutende Standort wurde sogar von Roosevelt und Winston Churchill besucht. Ein Museum informiert über diese frühe Episode der transatlantischen Luftfahrt.
Gros Morne Nationalpark
Fjorde, Wasserfälle und Felsklippen
Der über 1.800 Quadratkilometer große Nationalpark an der Westküste Neufundlands ist der zweitgrößte im atlantischen Kanada und wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe erhoben. Fjorde, Wasserfälle und Felsklippen prägen seine Landschaft im Landesinneren. An den Küsten findet man sandige Buchten und malerische Fischerdörfer. Sein Name leitet sich vom Gros Morne her, dem höchsten Berg des Parks. Wer den 805 Meter hohen, alleinstehenden Berg besteigt, wird mit einer spektakulären Aussicht belohnt. Informationen zum Aufstieg gibt es im Visitor Center am Highway 430 südlich von Rocky Harbour. Dort kann man auch Klettertouren, Bootsfahrten oder Angelausflüge buchen.
Aufenthalt
Das Strandhaus liegt in Rocky Harbour im Herzen des Gros Morne Nationalparks. Einen schöneren Ausblick kann man sich kaum wünschen: Vom Grundstück aus überschaut man die Küstenlinie zwischen Lobster Cove Head und Salmon Point. Alle Zimmer sind in einem einzigartigen Design stilvoll eingerichtet. Morgens können sich die Gäste aus bereitgestellten Zutaten ein Frühstück zusammenstellen. Wer vor allem Ruhe und Erholung in einer besonderen Umgebung will, braucht sich gar nicht wegzubewegen und kann die Stille und Weite des Ortes auf sich wirken lassen. Wer lieber aktiv ist und den Nationalpark erkunden will, findet zahlreiche Wanderwege, die am Haus beginnen oder vorbeiführen. Oder man kann eine spektakuläre Bootsfahrt durch einen Süßwasserfjord machen. Die Gastgeber geben Tipps und helfen bei der Buchung.
Die geführte Wanderung eignet sich am besten für all jene, die gerne abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs sind. Dabei durchquert man abwechslungsreiches Gelände wie Moor, steile Geröllfelder und mit Gestrüpp überwucherte Passagen. Der ortskundige Guide erklärt die geologische Geschichte von Gros Morne und zeigt den maximal sechs Teilnehmenden die einzigartige Flora und Tierwelt. Vom Gipfel aus eröffnet sich ein herrlicher Blick auf die Bonne Bay, die Long Range Mountains und die Tablelands. Für die 16 Kilometer lange Wanderung (6-8 Stunden) mit einem Höhenunterschied von ca. 600 Metern sind eine gute Kondition sowie Trittsicherheit erforderlich.
In einer kleinen Gruppe von maximal sechs Teilnehmenden erschließen Sie bei einer ganztägigen, geführten Wanderung die Tablelands. Aufgerissene Canyons, kleine Rinnsale und Wasserfälle durchziehen die nur karg bewachsene Mondlandschaft, die interessierten Betrachtern viel über die Geschichte unserer Erde zu erzählen weiß. Indes bilden Bonne Bay und die Long Range Mountains eine nicht minder spannende Kulisse im Hintergrund. Insgesamt dauert die Wanderung ungefähr sechs bis acht Stunden. Dabei werden eine Strecke von rund 14 Kilometern sowie ca. 700 Höhenmeter zurückgelegt.
Sehenswertes
Western Brook Pond
Durch ein Moor zum ehemaligen Fjord
Das 16 Kilometer lange Gewässer im Gros-Morne Nationalpark war ursprünglich ein Fjord, bevor durch eine Hebung der Küste die Meerverbindung verloren ging. Heute ist der Pond mit reinstem Süßwasser gefüllt. Eine besondere Attraktion sind die Pissing Mare Falls, die höchsten Wasserfälle in der Provinz, die in den Fjord münden. Erreichen kann man den ehemaligen Fjord über einen drei Kilometer langen, befestigten Holzpfad, der durch eine Moorlandschaft führt. Von Juni bis Oktober fährt ein Boot zum Ende des Fjords, wo man ein Bergmassiv besteigen kann.
L'Anse aux Meadows
Wikingersiedlung
Schon lange vor Kolumbus waren die ersten Europäer in Amerika. Bereits um 1.000 nach Christus haben sich Wikinger aus Island und Grönland an der Nordspitze Neufundlands niedergelassen. Ihre Siedlung, die allerdings nur kurze Zeit bewohnt war, ist heute freigelegt und das Zentrum des L'Anse aux Meadows National Historic Park, der zum Weltkulturerbe der UNESCO erhoben wurde. Entdeckt wurden die Überreste in den 1960er-Jahren von norwegischen Forschern, die der Edda Saga gefolgt sind. Die gefundenen Eisennägel, ein paar Kunstgegenstände und vor allem eine Bronzenadel sind eindeutig norwegischer Herkunft. Aus europäischer Perspektive ist die Siedlung, die bisher die einzige ihrer Art in Nordamerika darstellt, von größter Bedeutung. Menschliche Besiedlung gibt es jedoch viel länger – mindestens seit 6.000 Jahren. Ein Besucherzentrum führt in die Geschichte ein.
Aufenthalt
Das Bed&Breakfast liegt im äußersten Norden von Neufundland, nahe der prähistorischen Siedlung L’Anse aux Meadows. Vier Gästezimmer und drei Cottages bieten Übernachtungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Größen. Ergänzt werden die Gästezimmer durch ein gemeinschaftlich genutztes Wohnzimmer, dessen angeschlossene Terrasse einen schönen Blick auf das Meer bietet. Außerdem gibt es in den Bücherregalen allerlei Lesestoff über die Geschichte Neufundlands. Im Gästehaus wird ein einfaches Frühstück serviert. Täglich wechselnd werden entweder Pancakes oder Toast mit Marmelade und Eier angeboten. In den Cottages werden Frühstückszutaten im Kühlschrank bereitgestellt.
Obwohl man in Quipron auch an Land die Wale vor der Küste gut im Blick hat, ist es viel aufregender, mit einem Zodiac-Boot auf das offene Meer hinauszufahren und den großen Meeressägern mit ein bisschen Glück ganz nah zu kommen. Die Tour findet in einer Kleingruppe von maximal 12 Personen statt. Während Sie die Gewässer zwischen Quirpon Island und L’Anse Aux Meadows durchstreifen, weiß Ihr Kapitän außerdem mit spannenden Geschichten über Natur und Tierwelt sowie die versunkenen Schiffwracks der Gegend zu unterhalten.
Sehenswertes
Quirpon Island
Unbewohnte Insel in der Belle-Isle-Straße
Das kleine, baumlose Eiland liegt vor der nordöstlichen Spitze Neufundlands, inmitten der sogenannten „Iceberg Alley“. Bis auf einen Leuchtturm, der als Gästehaus dient, ist die Insel unbewohnt. Mehrere Monate im Jahr lassen sich hier Eisberge beobachten, die vom Labradorstrom nach Süden getrieben werden. Neben den Eisbergen gibt es aber noch eine weitere Sehenswürdigkeit in der Meeresstraße: Angezogen von riesigen Fisch- und Krillschwärmen zieht es vor allem im Frühsommer zahlreiche Wale in die Gewässer vor der Küste.
St. Anthony
Eisberge, Elche und Eisbären
Die Stadt mit knapp 3.000 Einwohnern liegt ganz im Norden der Great Northern Peninsula von Neufundland am Fuß der Long Range Mountains. Es gibt viele Gründe, die kleine Stadt zu besuchen: Wale, Elche und Eisbären werden ganzjährig gesichtet. Wanderwege unterschiedlicher Länge laden zu Spaziergängen an der wilden Küste ein, vor der immer wieder Eisberge schwimmen.
The Dark Tickle Company
Leckereien aus Waldbeeren, eine Ausstellung und Bootstouren
The Dark Tickle Company hat ihren Sitz in Griquet, auf der Great Northern Peninsula in der Provinz Neufundland und Labrador. Das Unternehmen stellt Konfitüren, Soßen, Tee, Kaffee, Essig, Getränke und Schokolade aus Waldbeeren her, die von Hand gepflückt und ohne Zusatzstoffe verarbeitet werden. Besucher können den Herstellungsvorgang beobachten und anschließend fertige Produkte oder andere Souvenirs im Shop kaufen. Im historischen Café, das auch eine Ausstellung über die französische Wanderfischerei entlang des „Petit Nord“ von Neufundland beherbergt, kann man in gemütlicher Atmosphäre viele der Gerichte genießen. Zudem bietet das Unternehmen Bootstouren (ca. Mitte Mai – Oktober) an, bei denen man Eisberge, Wale, Delfine und Seevögel erleben kann.
Grenfell House Museum
Museum mit Aussichtsspaziergang
Sir Wilfred Grenfell (*1865, † 1940) war Arzt und Missionar in Neufundland und Labrador, wo er entscheidend zur Einrichtung eines modernen Gesundheitswesens beigetragen hat. Sein Zuhause war das Grenfell House in St. Anthony, das er mit seiner Frau und den drei Kindern bewohnte. Die großzügige Residenz aus dem Jahr 1909, die ursprünglich allein auf dem Hügel thronte, ist heute ein Museum mit Shop und Besucherzentrum. Rund um das Haus ist der Tea House Trail angelegt, ein 20-minütiger Spazierweg, der durch einen artenreichen Wald und zu mehreren Aussichtspunkten führt.
Deer Lake
Stadt und See am Trans-Canada Highway
- – Energieeffizienz
- – Ressourcennutzung
- – Wasser- und Abfallmanagement
- – Sozialleistungen für Mitarbeitende
- – Umweltengagement
- – Bauweise
- – Haltung von Tieren
- – Angebotene Aktivitäten
Die Stadt liegt am Trans-Canada Highway, am Abzweig zum Gros-Morne-Nationalpark. Die ersten europäischen Siedler, die 1864 hier landeten, hatten am Seeufer viele Rentiere gesichtet, die sie als Deer (engl. Hirsch) bezeichneten, und so nannten sie den See entsprechend ‚Deer Lake‘. 1922 entstand dort, wo sich die heutige Stadt befindet, ein Arbeiterlager zur Unterstützung der in Corner Brook angesiedelten Papiermühle. 1925 gab es bereits eine Bahnstation, Kirchen und ein kleines Krankenhaus. Heute leben in der Stadt etwa 5.000 Menschen.
Aufenthalt
- – Energieeffizienz
- – Ressourcennutzung
- – Wasser- und Abfallmanagement
- – Sozialleistungen für Mitarbeitende
- – Umweltengagement
- – Bauweise
- – Haltung von Tieren
- – Angebotene Aktivitäten
In der historischen Bauerngemeinde Cormack beim Deer Lake haben Mark und Lauralee sich ihren Traum von einem Bauernhof erfüllt. Ihr Ziel ist es, sich selbst zu versorgen und gleichzeitig ihren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Für den Bau verwendeten sie Holz aus der Region und recycelte Materialien. Seit einigen Jahren wenden sie zudem nachhaltige Methoden an – wie Kompostierung, Permakulturtechniken und integrierte Wasseraufbereitungssysteme. Die vier Gästezimmer sind in einem rustikalen, klaren Stil gemütlich eingerichtet und mit einem Holzboden ausgestattet. Für das Frühstück werden frische Zutaten vom Bauernhof in einem Korb bereitgestellt, sodass jeder Gast zu seiner Zeit im Zimmer oder im Essbereich frühstücken kann. Abends bietet die Gastgeberin ein Dinner an, das aus den Produkten vom Hof zubereitet wird; begleitet wird jeder der vier Gänge von einer einzigartigen Erzählung der War Veterans Pioneers über die Geschichte von Cormack. Auf dem Hof leben neben den Gastgebern noch Enten, Truthähne, Hühner, Schweine und ein Labrador Retriever. Die Gastgeber kennen die Gegend gut und können Tipps für Ausflüge und Sehenswürdigkeiten in Neufundland geben.
Sehenswertes
Newfoundland Insectarium
Insekten, Schmetterlinge und Gliederfüßer
Das Naturmuseum in der Nähe von Deer Lake, NL, zeigt Tausende von lebenden und präparierten Insekten, Schmetterlingen, Spinnentieren und Gliederfüßern aus aller Welt. Es befindet sich auf einem 20 Hektar großen Gelände und bietet in einer umgebauten Scheune eine Ausstellungsfläche von fast 8.000 Quadratmetern. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1998 hat sich das Insektarium zu einem touristischen Wahrzeichen an der Westküste Neufundlands entwickelt.
Sir Richard Squires Memorial Provincial Park
Lachsangeln am Humber River
Der Sir Richard Squires Memorial Provincial Park nordöstlich von Deer Lake an der Route 422 wurde 1954 gegründet und 1959 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der in der Region als Big Falls Park bekannte Park wurde nach dem letzten Premierminister von Neufundland benannt. In der Sommersaison zwischen Mai und August ist der drei Meter hohe und 87 Meter breite Wasserfall ein beliebter Ort zum Lachsangeln. Große Atlantiklachse überspringen die Fälle, um flussaufwärts zum Laichen zu gelangen. Aber auch Spaziergänge und Wanderungen durch die Wälder und entlang des Humber River mit zahlreichen Stromschnellen machen einen Ausflug hierher lohnenswert.
Terra Nova National Park
Zerklüftete Küste an der Bonavista Bay
Der Nationalpark an der Bonavista Bay umfasst eine bewaldete Berglandschaft und eine zerklüftete Küste, an der in der Labrador-Strömung immer wieder Eisberge vorbeischwimmen. Über tief eingeschnittene Fjorde gelangt man in das Innere des Nationalparks und der von der letzten Eiszeit geprägten Landschaft, wo Sümpfe und Seen sich ausbreiten. Schwarzbären und Elche kann man oft schon vom Auto aus sehen. Daneben tummeln sich Biber und Luchse, sowie Robben, die vor der fischreichen Küste einen idealen Lebensraum gefunden haben. Die beste Aussicht hat man vom Turm des Bluehill Pond Lookout im Norden des Parks.
Aufenthalt
Die Unterkunft ist ein kleines Juwel auf Neufundland. Sie liegt am Ende einer Sackgasse zwischen dem Meer und dem bewaldeten Hinterland. Von den Zimmern hat man einen tollen Blick aufs Wasser, das direkt hinter dem Garten beginnt. Das Restaurant ist das einzige weit und breit. Im lichtdurchfluteten Speisesaal wird frisches Sea Food serviert, das gekonnt zubereitet wird. Die freundlichen Gastgeber geben Tipps für Aktivitäten in der Umgebung. Empfehlenswert ist die Bootsfahrt, die man vor Ort buchen kann und die in einem Zodiac zur Pinguintaucherkolonie auf Little Denier führt. Mit ein bisschen Glück lassen sich auch Wale und Adler auf der Tour erspähen. Ob und wann der Ausflug stattfindet wird von dem erfahrenen Guide abhängig von den Wetterbedingungen entschieden.
Sehenswertes
Wanderweg Louil Hill
Über Treppen zum Aussichtspunkt
Der Wanderweg auf den Louil Hill im Terra Nova National Park ist mit etwa vier Kilometern Länge eher kurz, aber durchaus anspruchsvoll. Er führt teils über Treppen durch eine üppige Vegetation bis zum Gipfel, von wo aus sich ein Panoramablick über die Wälder des Nationalparks bis zum Newman Sound eröffnet.
Salvage
Historisches Fischerdorf
Salvage, eine der ältesten und malerischsten Siedlungen Neufundlands, liegt auf der Bonavista-Halbinsel. Das Dorf wurde im frühen 17. Jahrhundert gegründet und gilt als eines der ältesten der sogenannten „Outport“-Siedlungen, wie die kleinen, abgelegenen Küstenorte auch genannt werden. Die Geschichte von Salvage, dessen Name vom französischen „Sauvage“ (wild, unberührt) herrührt, ist untrennbar mit dem Kabeljaufang verbunden. Ein Spaziergang durch den Ort ist wie eine Reise in die Vergangenheit: Die engen Gassen führen an farbenfrohen Holzhäusern und den traditionellen Fischerhütten und Trockengestellen (flakes) vorbei, die von der reichen Fischereigeschichte zeugen. Ein kleines Museum widmet sich der Geschichte des Dorfes und seiner frühen Siedler. Zudem führt ein kleiner, aber anspruchsvoller Wanderweg zu einem Aussichtspunkt mit einer schönen Sicht auf das Dorf und die Küste.
Sandy Pond
Spazieren und Baden im Terra Nova National Park
Ein etwa drei Kilometer langer Weg führt einmal um den See herum. Am Wegesrand informieren Tafeln über die heimische Tierwelt. Dank des flachen Terrains ist der Rundweg für jedes Fitnesslevel geeignet. Im Sommer sieht man oft kleine Grüppchen am Ufer picknicken. An besonders warmen Tagen bietet sich der See außerdem für ein erfrischendes Bad an. Der seichte Einstieg ins Wasser macht ihn dabei zu einem geeigneten Badesee für die ganze Familie.
Avalon Halbinsel
Seevögel, Wale und Eisberge
Der östlichste Teil Neufundlands ist durch einen Isthmus vom Rest der Insel getrennt. Etwa die Hälfte der Inselbewohner lebt auf Avalon, wo bis heute die Fischerei der wichtigste Wirtschaftszweig ist. Die Halbinsel war eines der ersten Siedlungsgebiete von europäischen Einwohnern. Allerdings wurde das von englischen Kolonisten gegründete Cuper's Cove schon zehn Jahre später wieder verlassen. Manchmal wirkt die waldarme Landschaft etwas trist. Dafür kann man Seevogelkolonien, Wale und vorbeischwimmende Eisberge bewundern. Besonders sehenswert ist der Castle Hill National Historic Park mit einer von den Franzosen erbauten Festung und das Seevogel-Schutzgebiet von Cape St. Mary's Ecological Reserve.
Aufenthalt
Seit über 45 Jahren wird dieses geschichtsträchtige Gasthaus als Familienbetrieb geführt und ist eng mit der wechselvollen Historie des Küstenortes Trepassey verbunden. Ursprünglich als medizinische Klinik genutzt, wurde das Gebäude Anfang der 1980er Jahre in eine Unterkunft umgewandelt, die zu dieser Zeit vor allem Angestellte der damals florierenden Fischerei beherbergte. Als der Ort 1992 durch die Schließung der lokalen Fischfabrik vor existenzielle Herausforderungen gestellt wurde, blieb das Inn bestehen und entwickelte sich zu einer beliebten Wahl für Individualreisende. Ein besonderer Fokus liegt auf der regionalen Verbundenheit: Die Bar des Hauses wurde aus Altholz gefertigt und lädt dazu ein, bei einem lokalen Entwurf-Bier mit anderen Reisenden in Kontakt zu kommen. Am Morgen wird ein kontinentales Frühstück serviert, bei dem die Küche vor allem marktfrische Zutaten aus der Region verwendet.
Auf der 3-stündigen Tour kann man einige der atemberaubendsten Landschaften Neufundlands per Tandem-Kajak erkunden. Vor der Tour gibt es eine ca. 30-Minütige Einweisung für alle Teilnehmer der Tour, die sich für alle Schwierigkeitsgrade, also auch für Paddelanfänger und Familien eignet. Während der Tour kann man den schönen Hafen von Cape Broyle genießen, wo es viele Naturwunder zu erleben gibt wie z. B. Felsbögen, Wasserfälle, Seevögel, Seeotter, Adlernester und Wale – alles mit den hohen Klippen der Küste als Kulisse.
Bitte beachten Sie, dass dieses Erlebnis stark wetterabhängig ist und bei starkem Wind nicht stattfinden kann. Sie werden spätestens 2 Stunden vor der geplanten Tour benachrichtigt, falls wir die Tour abgesagt wird. Sie haben dann die Möglichkeit, Ihre Tour auf einen anderen Tag zu verschieben oder eine vollständige Rückerstattung zu verlangen.
Sehenswertes
Trepassey
Historische Küstengemeinde am Irish Loop
Die kleine Küstengemeinde Trepassey liegt an der südöstlichen Spitze der Avalon-Halbinsel in der kanadischen Provinz Neufundland und Labrador. Als markanter Haltepunkt auf dem malerischen Irish Loop Drive bietet der Ort eine idyllische Lage an einer geschützten Tiefwasserbucht. Die Geschichte von Trepassey ist bereits seit dem 16. Jahrhundert eng mit dem traditionellen Fischfang verbunden. Internationale Bekanntheit erlangte die Gemeinde zudem in der modernen Luftfahrtgeschichte: In den 1920er-Jahren diente die weite Bucht als wichtiger Ausgangspunkt für frühe Transatlantikflüge. So startete von hier im Jahr 1928 die Flugpionierin Amelia Earhart als erste Frau zu einer erfolgreichen Überquerung des Atlantiks. Heute besticht die ruhige Region durch ihre maritime Vergangenheit, historische Überreste aus dem 18. Jahrhundert sowie die raue, unberührte Küstenlandschaft Neufundlands, die sich ideal für Naturbeobachtungen eignet.
Cape Pine National Historic Site
Wegweiser an der tückischen Küste
Das Cape Pine Lighthouse thront eindrucksvoll auf einer fast 100 Meter hohen Schieferklippe am südlichsten Punkt der Avalon-Halbinsel in Neufundland, Kanada. Die abgelegene Station liegt südwestlich von Trepassey an einem Küstenabschnitt, an dem der kalte Labradorstrom auf den warmen Golfstrom trifft – eine Kombination, die oft dichten Nebel erzeugt und früher zu zahlreichen Schiffsunglücken führte. Um die gefährliche Transatlantikroute sicherer zu machen, wurde der 15 Meter hohe gusseiserne Leuchtturm 1851 errichtet. Die markante, rot-weiß gestreifte Konstruktion erwies sich im rauen Seeklima als wesentlich robuster als die bis dahin üblichen Holztürme. Aufgrund seiner großen maritimen Bedeutung wurde das bis heute aktive Leuchtfeuer 1974 zur Nationalen Historischen Stätte Kanadas erklärt.
Mistaken Point
Die Wiege komplexen Lebens
Das Mistaken Point Ecological Reserve liegt an der südöstlichen Spitze der Avalon-Halbinsel auf Neufundland, Kanada. Der Name rührt von den oft nebligen Bedingungen her, die Seefahrer früher dazu verleiteten, das Kap fälschlicherweise für Cape Race zu halten. Die Fundstätte erlangte weltweite Bedeutung durch die Entdeckung der ältesten bekannten Fossilien komplexer, vielzelliger Lebewesen, der sogenannten Ediacara-Fauna, die vor etwa 580 bis 560 Millionen Jahren den Meeresboden besiedelten. Diese weichkörperigen Organismen wurden durch vulkanische Erdschichten konserviert, was heute detaillierte Einblicke in ein prähistorisches Ökosystem ermöglicht. Seit 2016 gehört der Küstenabschnitt zum UNESCO-Welterbe. Besucher können die versteinerten Abdrücke auf den schroffen Felsplatten im Rahmen geführter Touren besichtigen, wobei der Schutz der empfindlichen Oberflächen höchste Priorität hat.
Cape Race Lighthouse
Ein Stück Schifffahrtsgeschichte
Das Cape Race Lighthouse befindet sich an der südöstlichen Spitze der Avalon-Halbinsel in Neufundland. Durch seine exponierte Lage an einer der meistbefahrenen Schifffahrtsrouten ist der Leuchtturm für viele Schiffe auf der Transatlantikpassage das erste oder letzte sichtbare Zeichen des nordamerikanischen Kontinents. Die Geschichte des Standorts reicht bis ins Jahr 1856 zurück, als die britische Regierung dort das erste gusseiserne Leuchtfeuer errichtete. Im Jahr 1907 wurde dieses durch den heutigen, 29 Meter hohen Turm ersetzt. Als erster Leuchtturm Kanadas wurde das Bauwerk aus Stahlbeton gefertigt, seine Linse erzeugt eines der stärksten Leuchtfeuer der Welt, das über 50 Seemeilen weit sichtbar ist. Aufgrund seiner herausragenden Bedeutung für die internationale Schifffahrt wurde die Anlage zur Nationalen Historischen Stätte Kanadas erklärt. Besondere historische Bekanntheit erlangte der Ort zudem durch die benachbarte Marconi-Funkstation, welche im Jahr 1912 als erste den Notruf der sinkenden Titanic empfing.
St. John's
Abgabestation: St. John's Flughafen (Desk at Airport)
Hyundai Venue SUV o.ä.
Eigenschaften: 4 Türen, Klimaanlage, Automatikgetriebe
Geeignet für: 4 Erwachsene, 2 große Koffer
zzgl. Flug
Info zum Preis
Dieser Preis wurde beispielhaft für eine Reise im Juni berechnet. Je nach Reisezeit sowie in Abhängigkeit zum Buchungszeitpunkt verändert sich der Preis. Wir achten bei Auswahl der Zimmer auf eine komfortable Zimmergröße sowie angenehme Lage und guten Ausblick.
9.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr
Kunden über Umfulana
Jens und Ramona
5 von 5 Sternen
Thomas
5 von 5 Sternen
Roland
5 von 5 Sternen
Stefan
5 von 5 Sternen
Rico
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Norbert und Kerstin
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Peter-Wilhelm
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Petra
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Olexander
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