Tansanias Naturwunder
Kilimandscharo, Ngorongoro-Krater, Serengeti
Von den sieben großen Naturwundern Afrikas sind gleich drei in Tansania: der Kilimandscharo, der Ngorongoro-Krater und die Serengeti. Die Reise verbindet sie alle. Außerdem gibt es am Lake Eyasi Begegnungen mit verschiedenen Volksgruppen.
zzgl. Flug
Info zum Preis
Dieser Preis wurde beispielhaft für eine Reise im September berechnet. Je nach Reisezeit sowie in Abhängigkeit zum Buchungszeitpunkt verändert sich der Preis. Wir achten bei Auswahl der Zimmer auf eine komfortable Zimmergröße sowie angenehme Lage und guten Ausblick.
9.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr
Reiseverlauf
Diese Rundreise wurde von unserer Expertin Claudia Tiemann entworfen. Bei Bedarf stimmen wir den Reiseverlauf individuell auf Ihre Wünsche ab.
- Unterwegs mit einem privaten Fahrerguide
- Besuch beim Nomadenvolk der Hadzabe
- Pirschfahrt am Ngorongoro-Krater
- Kanutour auf den Momella Seen
- Ballonfahrt über die Serengeti
Transfer: Flughafen Kilimanjaro – Hotel
Dauer: ca. 1:00 h
Arusha
Safaristadt im Schatten des Mount Meru
- Afrikanisches Flair in tropischer Gartenlandschaft
- Entspannung pur am Pool mit Bergblick
- Idealer Ausgangspunkt für Arusha Nationalpark
Die 400.000 Einwohner Stadt liegt im Norden von Tansania, 90 Kilometer südwestlich des Kilimanjaro auf dem Land der Arusha, einem Stamm des Massai-Volkes. Unmittelbar nördlich liegt der kleine Arusha Nationalpark mit dem 4.565 Meter hohen, erloschenen Vulkan Mount Meru. Seit den 1970er Jahren hat sich die Einwohnerzahl versiebenfacht. Die 1.400 Meter hoch gelegene Stadt ist das Zentrum des tansanischen Tourismus, der die Haupteinnahmequelle darstellt. Die meisten Safaris beginnen hier.
Aufenthalt
Die Lodge liegt zwischen Kilimanjaro Airport und Arusha in einem etwa 50.000 Quadratmeter großen parkähnlichen Garten, der von zwei Flüssen eingerahmt wird, an denen alte Bäume wachsen. Das Hauptgebäude beherbergt neben der Rezeption eine gemütliche Lounge, eine Bar und ein Restaurant. Von dessen Terrassen aus reicht der Blick über die tropischen Gärten und den Pool zu den Bergen Meru und Kilimandscharo. Die 28 geräumigen Zimmer mit Dusche/WC und Veranda sind wie das Haupthaus im afrikanischen Stil gehalten. Einheimische Handwerker und Künstler haben die Möbel und Dekorationsgegenstände mit viel Liebe zum Detail hergestellt.
Vermieter: Abercrombie&Kent Tanzania
Tarif: Landrover mit Driver Guide
Pirschfahrt in den Arusha Nationalpark.
Während Ihres Ausflugs in den Arusha Nationalpark unternehmen Sie eine zweistündige Kanutour auf dem Kleinen Momella See. Die Momella Seen liegen zwischen grünen Hügeln und haben alle einen anderen Farbton. Während Sie in aller Ruhe paddeln und die Umgebung genießen, kommen Sie den wilden Tieren immer näher. Sie können Giraffen, Wasserböcke und mit etwas Glück Kolonien von rosafarbenen, schnatternden Flamingos beobachten. Leise dahingleiten, ohne Motorengeräusch!
Sehenswertes
Arusha National Park
Afrika en miniature
Der zwischen dem Ngorongoro Krater und dem Kilimandscharo gelegene Nationalpark gehört mit knapp 300 km² zu den kleineren in Tansania. Dennoch gilt er als „Afrika en miniature“, weil er fast die ganze Vielseitigkeit des Kontinents aufweist. Im Zentrum des Parks steht der Mount Meru (4566 m), ein gewaltiger, erloschener Vulkan, der mit einem Nebengipfel, einem Aschekegel, den Momella Seen und dem Ngurdoto-Krater eher als Massiv denn als einzelner Berg zu bezeichnen ist. Rings um diese Gebirgswildnis breiten sich Sumpfland, dichter Regenwald, Grassteppe und alpines Hochland aus. Der geologischen Vielseitigkeit des 1960 gegründeten Parks entspricht ein außerordentlicher Artenreichtum der Tier- und Pflanzenwelt. Besonders bekannt ist das Motiv der Momella-Seen mit tausenden Flamingos vor der Kulisse des Kilimandscharo. Daneben gibt es Giraffen, Büffel, Elefanten, Flusspferde, Leoparden, Warzenschweine, mehrere Katzen- und Antilopenarten sowie nicht weniger als 400 Vogelarten. Wegen seiner Höhenlage zwischen 1.500 und 4.500 m ist der Park klimatisch angenehm und malariafrei.
Tarangire-Nationalpark
Im Geländewagen geht es durch den Tarangire Nationalpark, der mit seinen unzähligen Affenbrotbäumen und Sumpfgebieten besticht.
Tarangire-Nationalpark
Artenreichtum am Tarangire-Fluss
- Panoramablick auf Burunge-See und Tarangire-Nationalpark
- Komfortable Zimmer mit Klimaanlage und Seeblick
- Unvergessliche Sundowner
Die Lebensader des extrem arten- und abwechslungsreichen Parks ist der Tarangire-Fluss, der auch während der Trockenzeit von Juli bis Oktober ständig Wasser führt und dann Wild und Raubtiere aus einem weiten Umkreis anzieht. Neben Gnus, Zebras, Kaffernbüffeln, Impalas, Elefanten, Giraffen, Flusspferden, Leoparden und Warzenschweinen gibt es über 300 Vogelarten. Die Vegetation des 900 Meter hoch gelegenen Parks, der mit einer Fläche von 2.600 Quadratkiloemtern größer ist als Luxemburg, besteht hauptsächlich aus Savanne, in der sich die charakteristischen Baobab-Bäume finden.
Aufenthalt
Die Lodge am Ufer des Burunge-Sees umfasst einen Hauptbereich sowie 20 Doppelzelte und zehn Bungalows mit Blick auf den See und den Tarangire-Nationalpark. Die auf Plattformen errichteten Zimmer sind komfortabel und einladend eingerichtet und verfügen über eine Reihe von Annehmlichkeiten, darunter eine Klimaanlage und einen Ventilator. Im Hauptzelt befinden sich das Restaurant mit einem auf einer erhöhten Holzplattform liegenden, überdachten Essbereich und mehrere Lounges. Die Mahlzeiten können auf der Terrasse oder am Swimmingpool am Ufer des Manyara-Sees serviert werden. Geführte Wanderungen durch die Landschaft werden ebenso angeboten wie Sundowner an eigens dafür eingerichteten Plätzen im Park.
Im Geländewagen geht es durch den Tarangire Nationalpark, der mit seinen unzähligen Affenbrotbäumen und Sumpfgebieten besticht.
Sehenswertes
Poacher's Baobab Hide
Affenbrotbaum mit natürlichem Hohlraum
Südwestlich des Tarangire Hill, nur wenige hundert Meter abseits der zentralen Nord-Süd-Route des Nationalparks, befindet sich der als „Poacher’s Hide“ bekannte Affenbrotbaum. Der beeindruckende Baobab zeichnet sich durch einen leicht verborgenen Zugang aus, der in einen natürlichen Hohlraum im Inneren des massiven Stammes führt. Es heißt, in der Vergangenheit diente diese Kaverne Wilderern als strategisches Versteck. Heute ist der Baum ein Rückzugsort für die heimische Tierwelt.
Heiße Quellen Maji Moto
Geothermische Aktivität am Great Rift Valley
Der Lake-Manyara-Nationalpark im Norden Tansanias beherbergt am Ufer des namengebenden Sees ein markantes geologisches Phänomen: die heißen Quellen von Maji Moto. Diese befinden sich am Boden des Großen Afrikanischen Grabenbruchs (Great Rift Valley). Der Name leitet sich aus dem Swahili ab und bedeutet treffend „heißes Wasser“. Die Entstehung dieser Quellen ist eng mit der tektonischen Aktivität der Region verknüpft. Tief unter der Erdoberfläche wird Grundwasser durch geothermische Energie erhitzt, tritt mit Temperaturen von bis zu 60 °C an die Oberfläche und fließt durch flache Kanäle in den See. Ökologisch sind diese Quellen bedeutend, da sie selbst in Trockenzeiten Feuchtigkeit spenden und eine spezialisierte Flora und Fauna unterstützen. Ein Holzsteg ermöglicht Besuchern den Zugang über das teils sumpfige Gelände, um das sprudelnde Wasser und die angrenzende Uferlandschaft sicher zu beobachten.
Lake Eyasi
Unberührter See zwischen Kratern und Serengeti
- Authentische Begegnungen mit lokalen Stämmen
- Herzliche familiäre Betreuung durch Gastgeber
- Erhöhte Safarizelte mit privatem Seeblick
Die wilde und fast unberührte Landschaft um den über 1.000 Meter hoch gelegenen See ist bei Touristen kaum bekannt. Der See ist leicht alkalisch, flach und 80 Kilometer lang. So weit das Auge reicht, erstreckt sich nordöstlich das eindrucksvolle Kraterhochland, während sich im Norden die weiten Ebenen der Serengeti erstrecken. Das Gebiet ist von Buschmännern bewohnt, den Hadza und den Watindiga, die noch mit Pfeil und Bogen jagen und Wurzeln, Knollen und Früchte sammeln. Die etwa 800 Stammesangehörigen wohnen in Großfamilien von bis zu 15 Erwachsenen zusammen und gelten als das letzte Jäger- und Sammlervolk in Tansania. Sie zogen sich an den See zurück, als vor über hundert Jahren die mächtigeren Massai den Ngorongoro und die Serengeti besiedelten. Die Hadza, Watindiga und Datoga sind die letzten überlebenden Stämme von Buschmännern in Ostafrika.
Aufenthalt
Das Kisima Ngeda Tented Camp liegt am Ufer des Lake Eyasi, wird von einem Wald mit Llala Palmen und Akazienbäumen umgeben, und eröffnet einen Panoramablick auf das Great Rift Valley. Die Inhaber versuchen, das Camp möglichst umweltverträglich und nach Fairtrade-Prinzipien zu betreiben. Die acht Safarizelte sind auf erhöhten Fundamenten errichtet, sodass sich von der eigenen Terrasse ein schöner Ausblick auf den See bietet.
Am Lake Eyasi leben Menschen verschiedener Volksgruppen in sehr traditioneller Weise: die Hadzabe, ein Volk von Jägern und Sammlern oder die Datoga, ein Volk von Viehhütern. Mit einem lokalen Führer kann man in den frühen Morgenstunden eine Siedlung der Hadzabe besuchen und vielleicht auch die Männer auf der Jagd begleiten (körperliche Fitness vorausgesetzt). In Nachbarschaft zu den Hadzabe weiden die Rinder der Datoga. Der lokale Guide macht eine Führung zu einem Kral der Hirten und zum Schmied, dem man bei der Arbeit über die Schulter schauen kann. Ein interessanter Ausflug, der einen Einblick in die unterschiedlichen Lebensweisen und Bräuche der Stämme gibt.
Anfahrt: 2 Stunden pro Strecke
Mit einem Führer besucht man eine Großfamilie des Hadzabe-Volks, die sich entschlossen hat, Touristen zu empfangen. Gemeinsam geht man morgens auf die Jagd. Die Hadzabe jagen mit Pfeil und Bogen, Frauen sammeln Beeren und bereiten das Essen vor, geschlafen wird unter dem Sternenhimmel. Nach der Jagd erfährt man im Dorf mehr vom alltäglichen Leben.
Nachmittags kann man noch die Barbaigh besuchen, die halbnomadisch leben und für die Hadzabe Pfeile und Speere herstellen. Während die Hadzabe mit den Barbaigh in Frieden leben, gibt es ständig Spannungen mit den Massai, und Auseinandersetzungen um das Weiderecht. Beide Parteien befanden sich bis 1994 im Krieg, seither gibt es einen Interessensausgleich über eine Art runden Tisch, das Pastoralist Council.
Ngorongoro Krater
Am heutigen Tag besuchen Sie den Lake Manyara Nationalpark. Der Park beeindruckt durch sein Wechselspiel zwischen See und Wald. Giraffen, Büffel, Dik Diks und Impalas werden sicherlich Ihren Weg kreuzen und mit viel Glück auch Löwen, die auf die Bäume klettern.
Ngorongoro Krater
Die „Arche Noah“ am Rande der Serengeti
- Kaffeeplantagen-Idylle nahe dem Ngorongoro-Krater
- Romantische Lagerfeuer-Atmosphäre am Abend
- Freistehende Cottages inmitten grüner Natur
Ngorongoro ist ein gewaltiger Einbruchkrater am Rande der Serengeti. Er entstand durch das Einstürzen eines Vulkanbergs. Der Kraterboden ist über 1.700 Meter hoch und wird von den Seitenwänden um 400 – 600 Meter überragt. Langgrassavanne und Heideland sowie Überreste immergrüner Bergwälder bedecken die Hänge. Auf dem Kratergrund beherrschen Kurzgrassavanne und Akazienwälder die Landschaft. Etwa 25.000 Tiere leben im Krater, der zugleich die höchste Raubtierdichte in ganz Afrika aufweist. Schier unermesslich groß sind die Herden von Zebras, Büffeln und Antilopenarten, darunter vor allem Gnus und Gazellen. Außerdem leben die seltenen Spitzmaulnashörner, Elefanten und Flusspferde hier. Die großen Tierwanderungen führen durch den Krater hindurch. So ist es kaum verwunderlich, dass Ngorongoro auch den Spitznamen „Arche Noah“ trägt. Seit den 1950er Jahren steht der Krater unter Schutz. In den Fokus des internationalen Interesses rückte Ngorongoro vor allem 1959 durch den Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“ der deutschen Zoologen Michael und Bernhard Grzimek.1979 wurde der von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt und 1981 zum Biosphärenreservat.
Aufenthalt
Die gepflegte Lodge liegt etwas abseits auf einer großen Kaffeeplantage, nahe am Ngorongorokrater. Ein gutes Restaurant sowie ein Pool sind vorhanden. Abends wird auf dem Platz vor dem Haus ein Feuer angemacht, was eine wunderbar romantische Stimmung erzeugt. Morgens kommen große und kleine Vögel in den Garten und veranstalten ein Konzert für Frühaufsteher. Übernachtet wird in freistehenden Cottages. Wer in einem Zimmer im äußeren Bereich hat, geht einige Minuten zum Haupthaus. Nachts wird man sicherheitshalber begleitet. Nicht alles im Service ist immer perfekt, aber das Personal ist freundlich und hilfsbereit.
Früh am Morgen beginnt die Abenteuerfahrt auf den Boden des Kraters. Dazu muss sich der Allradwagen erst durch dichten Busch über 600 Höhenmeter hinunterarbeiten. Unten angekommen, eröffnet sich ein weltweit einmaliges Panorama. Hauptattraktion sind jedoch die Tiere. Praktisch alle Tierarten der afrikanischen Savanne leben hier auf engstem Raum beieinander – ein Paradies für Fotografen.
Sehenswertes
Lake Manyara-Nationalpark
Schutzgebiet für Flamingos
Der 320 Quadratkilometer große Nationalpark, der zu über zwei Dritteln vom Manyarasee gebildet wird, liegt eingekeilt zwischen der Abbruchkante im Westen und dem sodahaltigen See im Osten. Der etwa vier Kilometer breite und 35 Kilometer lange Park wurde 1960 errichtet, um die Heerscharen von Flamingos, die das Seeufer in der Regenzeit bevölkern, zu schützen. Die vorkommenden Großwildarten sind u.a. Elefanten, Zebras, Nilpferde, Büffel und Löwen, die auf Bäumen dösend nach Beute Ausschau halten.
Das kleine Dorf Mto wa Mbu liegt direkt am Lake Manyara. Hier können Sie mit Ihrem Guide einen kleinen Rundgang oder auch eine kleine Fahrradtour durch das Dorf machen.
Lake Manyara Treetop Walkway
Spaziergang durch die Baumkronen
Der Treetop Walkway, eine Art Hochseilgarten, liegt gut fünf Minuten vom Haupttor entfernt und kann zu einem Besuch des Nationalparks hinzugebucht werden. Mit 370 Metern Länge ist er einer der längsten in Afrika und der erste in Tansania. Der ca. 45-minütige Spaziergang beginnt ebenerdig durch den Wald, bevor sich der Weg dann langsam in Richtung Baumkronen erhebt – am höchsten Punkt befindet man sich 18 Meter über dem Boden. Alle Hängebrücken enden jeweils auf einer Plattform an einem großen Baum. Von hier aus hat man weite Blicke über die Landschaft und die Baumkronen, in denen sich zahlreiche Vögel und Affen aufhalten.
Achtung: Wenn Sie unter starker Höhenangst leiden, ist der Hochseilgarten nur bedingt geeignet. Obwohl alle Brücken und Plattformen mit dicken Seilen gesichert und extrem stabil sind, können die Hängebrücken hin und her schwingen.
Heiße Quellen Maji Moto
Geothermische Aktivität am Great Rift Valley
Der Lake-Manyara-Nationalpark im Norden Tansanias beherbergt am Ufer des namengebenden Sees ein markantes geologisches Phänomen: die heißen Quellen von Maji Moto. Diese befinden sich am Boden des Großen Afrikanischen Grabenbruchs (Great Rift Valley). Der Name leitet sich aus dem Swahili ab und bedeutet treffend „heißes Wasser“. Die Entstehung dieser Quellen ist eng mit der tektonischen Aktivität der Region verknüpft. Tief unter der Erdoberfläche wird Grundwasser durch geothermische Energie erhitzt, tritt mit Temperaturen von bis zu 60 °C an die Oberfläche und fließt durch flache Kanäle in den See. Ökologisch sind diese Quellen bedeutend, da sie selbst in Trockenzeiten Feuchtigkeit spenden und eine spezialisierte Flora und Fauna unterstützen. Ein Holzsteg ermöglicht Besuchern den Zugang über das teils sumpfige Gelände, um das sprudelnde Wasser und die angrenzende Uferlandschaft sicher zu beobachten.
Ausflug: Olduvai Museum | 1x Picknick Lunch pro Person | 1x Ngorongoro Naturschutzgebiet Transit Gebühr pro Person
Entfernung: 250 km Zeit: 6:00 h
Auf dieser Tagesetappe gelangt man nach Olduvai. Die fast 50 Kilometer lange Schlucht, die auch „Cradle of Humankind“ genannt wird, enthüllt in ihren 5 Gesteinsschichten Millionen Jahre alte Zeugnisse der menschlichen Evolution. Das kleine Olduvai Gorge Museum informiert über die Geschichte des Gebiets. Der Zutritt zur Schlucht ist zum Schutz der sensiblen archäologischen und geologischen Bereiche untersagt. Es ist jedoch möglich, ausgewiesene Pfade entlangzulaufen, um die Schlucht von oben zu betrachten.
Die Weiterreise durch die Serengeti gestaltet sich als Pirschfahrt, weil auf dem Weg zur Lodge zahllose Tiere gesichtet werden können. Das Picknick-Lunch wird unterwegs an einem schönen Ort serviert. Ein großer Teil der Wegstrecke ist ungeteert und teilweise sehr schlecht.
Sehenswertes
Olduvai-Schlucht
Legendäre Wiege der Menschheit
Die etwa 50 km lange Schlucht ist ein einzigartiger Fundort vormenschlicher Fossile, was ihr den Namen „Grand Canyon der Evolution“ eingebracht hat. In tausenden von Jahren hat der Oldupai River einen Graben von bis zu 100 m Tiefe geschaffen, der die Schichten mehrerer Erdzeitalter freigelegt hat. Die seit Millionen Jahren dort lagernden versteinerten Überreste unterschiedlichster Tierarten liegen daher heute offen an der Oberfläche, u. a. riesige Verwandte heutiger Schafe und Schweine. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts haben Paläontologen und Archäologen sensationelle Funde von Vormenschen-Arten gemacht. Die Fossile des Australophithecus Boisei, der in den 1930iger Jahren gefunden wurde, sind vermutlich fast 4 Millionen alt! Dieses affenartige Wesen hatte Fußgelenke, die bereits vollständig an den aufrechten Gang adaptiert waren. Seit 2017 gibt es ein Museum, das einen Überblick über die sensationellen Funde im Tal bietet.
Lake Ndutu
Paradies für Tierbeobachtungen zwischen Serengeti-Nationalpark und Ngorongoro-Schutzgebiet
An der Grenze zwischen dem Serengeti-Nationalpark und dem Ngorongoro-Schutzgebiet liegt der Lake Ndutu. Dieser flache, alkalische See ist von weiten Grasebenen und lichten Akazienwäldern umgeben und gilt als einer der spektakulärsten Orte für Wildtierbeobachtungen in Tansania. Besonders in den Monaten Dezember bis März wird die Region um den Lake Ndutu zum Schauplatz eines einzigartigen Naturschauspiels: Im Rahmen der Großen Migration versammeln sich riesige Herden von Gnus und Zebras rund um das Ufer. Tausende bringen dann ihren Nachwuchs zur Welt. Für die Raubtiere wie Löwen, Geparden, Leoparden und Hyänen bedeutet das ein reiches Nahrungsangebot. Je nach Wasserstand verwandelt sich der Lake Ndutu zudem auch in ein Paradies für Wasservögel. Besonders beeindruckend sind die riesigen Schwärme von Flamingos, die die Wasseroberfläche in zartem Rosa sprenkeln.
Neben seiner ökologischen Bedeutung ist der Lake Ndutu auch von enormem archäologischem Wert. 1973 wurden hier der berühmte Ndutu-Schädel sowie urzeitliche Werkzeuge entdeckt, deren Alter auf rund 500.000 Jahre geschätzt wird.
Serengeti Nationalpark
Im Geländewagen geht es durch die Serengeti. In der „endlosen Ebene“, wie die wörtliche Übersetzung aus der Massai-Sprache lautet, gibt es unbeschreiblich viel zu sehen: Es leben dort mehr als 1,6 Millionen Pflanzenfresser und Tausende von Raubtieren – ein Fest für Fotografen und Zoologen.
Serengeti Nationalpark
„endloses Land“
- Serengeti Wildnis hautnah erleben
- Komfortable Zelte mit afrikanischem Dekor
- Abendliche Lagerfeuer-Romantik unter Sternen
Die baumarme Savanne zwischen dem Viktoriasee im Westen, Nord-Tansania und Süd-Kenia bedeckt eine Fläche von ca. 30.000 Quadratkilometern und ist damit größer als Belgien. Der Name „Serengeti“ ist aus der Massai-Sprache abgeleitet und bedeutet „endloses Land“. Ausgedehnte, flache Grassteppen prägen den Süden, während der leicht hügelige Norden geringfügig bewaldet ist. Die zentrale Savanne ist dagegen trocken und fast baumlos. Im Südosten ragt das vom Vulkanismus geprägte Ngorongorogebiet über 3.000 Meter empor. Die niedrigeren Ebenen reichen bis auf etwa 950 Meter herab. In Teilen des Nationalparks befinden sich Inselberge, die Kopjes genannt werden. Diese aus Granit, Gneis oder Quarzit bestehenden Felsformationen sind für zahlreiche Tiere Schutz-, Wohn- und Ruheplatz.
Der Serengeti Nationalpark ist einer der bekanntesten Nationalparks der Erde und seit 1981 Weltnaturerbe der UNESCO. Im Park leben mehr als 1,6 Millionen Pflanzenfresser und Tausende von Raubtieren. Charakteristisch für die Serengeti sind die gewaltigen Herden von Gazellen, Gnus und Zebras, die seit Jahrtausenden in Abhängigkeit von Regen und Trockenheit durch die Savanne migrieren und dabei Jahr für Jahr Tausende von Kilometern zurücklegen.
Aufenthalt
Das permanente Buschcamp befindet sich in der Nähe der als Moru Kopjes bekannten Felsformationen im Serengeti-Nationalpark. Es besteht aus einem Hauptzelt und insgesamt acht komfortablen Gästezelten, die individuell gestaltet und mit afrikanischem Dekor geschmückt sind und über ein eigenes Bad verfügen. Alle Mahlzeiten finden im Hauptzelt statt.
Auf Pirschfahrten kann man die riesige Wildnis und die darin lebenden Tiere erkunden; abends am Lagerfeuer die gewonnenen Eindrücke teilen und Revue passieren lassen. Durch das Gebiet rund um das Camp ziehen die großen Herden von Zebras und Gnus, die wiederum Beute für eine Vielzahl von Raubtieren ist. Am Gong-Felsen kann man eine Reihe von Massai-Malereien bewundern; östlich des Camps liegt der salzhaltige Magadi-See, ein Paradies für Flamingos.
Im Geländewagen geht es durch die Serengeti. In der „endlosen Ebene“, wie die wörtliche Übersetzung aus der Massai-Sprache lautet, gibt es unbeschreiblich viel zu sehen: Es leben dort mehr als 1,6 Millionen Pflanzenfresser und Tausende von Raubtieren – ein Fest für Fotografen und Zoologen.
Über die Serengeti:
Eine Ballon-Safari bietet die wunderbare Gelegenheit, die ostafrikanische Landschaft und Tierwelt aus der Luft zu betrachten. Auch wenn die reine Ballonfahrt nur etwa 45-60 Minuten dauert, ist sie sicherlich ein einmaliges Erlebnis.
Sie werden gegen 05:00 Uhr früh in Ihrer Unterkunft abgeholt und zum Startpunkt gebracht. Nach der Ballonfahrt genießen Sie ein Frühstück und ein Glas Sekt im Busch. Gegen 09:30 Uhr sind Sie zurück in Ihrer Unterkunft.
Bitte beachten Sie, dass die Durchführung wetterabhängig ist und daher kurzfristig abgesagt werden kann, wenn es z.B. regnet oder ungünstige Windverhältnisse herrschen.
Abgabestation: Serengeti
Serengeti
Flug: Serengeti Nationalpark
Flug
Dauer: ca. 2:00 h
zzgl. Flug
Info zum Preis
Dieser Preis wurde beispielhaft für eine Reise im September berechnet. Je nach Reisezeit sowie in Abhängigkeit zum Buchungszeitpunkt verändert sich der Preis. Wir achten bei Auswahl der Zimmer auf eine komfortable Zimmergröße sowie angenehme Lage und guten Ausblick.
9.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr
Kunden über Umfulana
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Länder- und Reiseinformationen
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- Norden (Serengeti, Ngorongoro Krater)
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